Verfasst von: albertiam | Juni 18, 2017

Wissenschaft: Psychologie der Begutachtung

„An editor of a major journal in social psychology reached many editorial decisions during daily jogs. One wonders if jogging systematically affected the decision he reached. The lay epistemic model suggests that during any type of physical exercise, the costs of information processing are high since great effort and energy are expended on strenuous activity. This should increase one’s need for closure because closure removes the need for further processing. The editor would tend to embrace the most accessible evaluation of the paper, perhaps the most recent one, the recommendation made by the largest number of reviewers, or the most negative recommendation, given the generally negative base rates of manuscript acceptance at major journals.“ (Kruglanski, A.W. The Social-Cognitive Bases of Scientific Knowledge. In: Shadish, W.R. and Fuller, S. (Hrsg.) The Social Psychology of Science. 197-213. New York (Guilford Press))

Verfasst von: albertiam | Dezember 26, 2016

Magic Squares – Magische Quadrate

mq-10x10

Schwer zu ermitteln und doch extrem häufig!

Versuchen Sie einmal „freihändig“ ein magisches Quadrat mit 10 Spalten und 10 Zeilen zu erstellen. Das wird Ihnen sehr schwerfallen.

Dabei gibt es buchstäblich unzählige davon.

Hier einige Exemplare.

P.S.: In einem magischen Quadrat sind die folgenden Summen alle gleich: Summe jeder einzelnen Zeile, Summe jeder einzelnen Spalte, Summen der beiden Diagonalen. In einem 10×10 Quadrat müssen Sie die Zahlen 1, 2, 3 … 98, 99, 100 so auf die 100 Zellen verteilen, dass sich die angegebenen Summen ergeben (im 10×10 Quadrat beträgt die entsprechende Summe 505).

Verfasst von: albertiam | Oktober 26, 2016

Paradox der Grenzen

Warum leidet man nicht, wenn andere Personen unsere persönlichen Grenzziehungen missachten? Warum sollten wir die Grenzen anderer Menschen achten? Weil Grenzen für die Psyche und die Gemeinschaft gleichermaßen wichtig sind. Man sieht dies leicht ein, wenn man Paradoxa der Grenzen betrachtet.

Formulierung 1:
Ohne Grenzen keine Beziehung.

Formulierung 2:
Ohne Grenzen keine Vereinigung.

Und, weg vom Einzelnen, auf Gruppengrenzen bezogen:

Formulierung 3:
Gruppengrenzen machen Angst und sind gegen die Angst.

Anmerkung zu Gruppengrenzen: Sie sind metaphorische Behälter für die aus der Gruppenmitgliedschaft resultierenden Ängste der Gruppenmitglieder.

Verfasst von: albertiam | Oktober 19, 2014

principal transact_onomics

„Two of the most prominent theories of business – transaction cost analysis and agency theory – are taught and researched in virtually every school of business around the world. They are built on a mean-spirited and distorted view of human nature and on a narrow, outdated, and repudiated notion of ethics. Although business educators and researchers are not directly responsible for the scandals – such as Enron and, more recently, the credit crisis – that have racked the business world in recent years, they are contributing and enabling factors.“ (Mitroff, I.I./Silvers, A. 2010: Dirty Rotten Strategies. 115. Stanford)

„An even more telling blow to economics are the following comments; unfortunately one of the key concepts of economics, the concept of rational economic man, applies more to apes than it does to humans:
‚Economic theory has contrived a species it calls Homo economicus – a „rational maximizer“ who grabs what he can for himself. [However, in experiments, p]eople do not act like Homo economicus. Instead they are the arbiters of fairness. … [In experiments] chimps are simply rational maximizers – Pan economicus, if you like.‘ (Buckley, C. 2007: Patience, Fairness, and the Human Condition. The Economist, October 6, 2007, 93)
The conclusion? We have developed the kind of economics that applies mainly to apes. Why? Because it is founded, whether knowingly or unknowingly, on the behavior of apes.“ (Mitroff, I.I./Silvers, A. 2010: Dirty Rotten Strategies. 119. Stanford)

Verfasst von: albertiam | September 6, 2014

die wunder der kombinatorik

how many magic squares?

Plakat Magisch

Verfasst von: albertiam | Dezember 5, 2013

vermögensverteilung in den usa

Vermögen

 

http://m.youtube.com/watch?feature=youtube_gdata_player&v=QPKKQnijnsM&desktop_uri=%2Fwatch%3Fv%3DQPKKQnijnsM%26feature%3Dyoutube_gdata_player

ideal und wirklichkeit

Verfasst von: albertiam | Juni 1, 2013

Tauschtheorie – Treue kostet

Tauschtheorie - Treue

Verfasst von: albertiam | Oktober 7, 2012

Rank!

Die Guten und die Bösen,
die Starken und die Schwachen,
die Helden und die Gauner:
OWEH,
alles muss gerankt sein!

Hier nun also die schlechtesten Firmenchefs aller Zeiten (in den USA):

http://www.cnbc.com/id/30502091?slide=1

natürlich gibt es auch die „Besten“:

http://www.cnbc.com/id/30391313/?slide=1

da sollte sich jeder selber ein Urteil bilden – oder auch nicht,

wer weiß, es gibt sicher auch den besten und den schlechtesten Kellner der Welt und den besten und schlechtesten Blog-Schreiber und das beste und das schlechteste Blau und das beste und das schlechteste Wort und die beste und die allerbeste und die allerschlechteste Geschichte und …. natürlich noch den größten Blödsinn.

Verfasst von: albertiam | September 20, 2012

Sinnloses Forschen

aus: Die Zeit, 39, 2012, S. 57
wirklich:

Das Letzte
Das EU-Parlament, weil man nicht immer nur
über die Wirtschaftskrise beraten kann, möchte
neue Lärm-Grenzwerte beschließen, da die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgefunden
hat, dass laute Motorengeräusche zu
schlimmen Krankheiten führen. Etwa 50 000
tödliche Herzinfarkte pro Jahr werden EU-weit
von lauten Motoren verursacht!
Vor wenigen Monaten haben Wissenschaftler
vom Tufts Medical Center in Boston
in einer Studie behauptet, dass die Gefahr, einen
Herzinfarkt zu erleiden, um das Dreifache
ansteigt, wenn man nur unregelmäßig Sex hat.
Wer schon länger abstinent war, sollte lieber
die Finger vom Geliebten lassen.
Ein niederländisch-dänisches Forscherteam
veröffentlichte Ende Juli in der renommierten
Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine
eine Studie, in der aufgezeigt wurde, dass das
Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, in den
ersten zwei Wochen nach einer Hüft- oder
Kniegelenkoperation deutlich erhöht ist.
Im Februar haben amerikanische Universitäten
in Miami und New York nachgewiesen, dass
der regelmäßige Konsum von Diätgetränken
das Risiko von Herzinfarkten massiv erhöht.
Ein kanadisches Forscherteam hat nur vier
Monate später die Entdeckung gemacht, dass
Schichtarbeit ein Risikofaktor für Gefäßverkalkungen
– und damit naturgemäß auch für
den Herzinfarkt ist.
An der Harvard-Universität in Boston hat
man im März eindringlich vor dem Verzehr
von rotem Fleisch gewarnt. Das steigere das
Herzinfarktrisiko.
Stockholmer Wissenschaftler hatten zuvor
darauf aufmerksam gemacht, dass Zahnlücken
zu erhöhtem Herzinfarktrisiko führen, es gibt
erwiesenermaßen einen Zusammenhang zwischen
Zahnhygiene und Herzkrankheiten.
Vorschlag für Lebensmüde: Beißen Sie so
hemmungslos in ein blutiges Steak, dass Ihnen
ein Zahn ausfällt. Machen Sie dann eine Nachtschicht
in einer Autobahngaststätte. Während
des Kellnerns renken Sie sich, da Sie übermüdet
sind, das Knie aus, und zwar so, dass eine Operation
unerlässlich ist. Im Krankenhaus sollten
Sie auf Diätgetränken bestehen. Sobald Sie
entlassen werden, stürzen Sie sich bitte in eine
Affäre – aber nur, wenn der letzte Beischlaf
schon etwas her war. La petite mort, der kleine
Tod, wie die Franzosen zum Höhepunkt sagen,
sollte mühelos mit dem großen in eins fallen.
Sollte Ihr Herz, wider Erwarten, all diese
Schandtaten überstehen, hilft nur das Warten
auf ein natürliches FINIS

Verfasst von: albertiam | Juli 2, 2012

Kapitalismus

ENRON CAPITALISM

Feudalism: You have two cows. Your lord takes some of the milk.

Fascism: You have two cows. The government takes both, hires you to take care of them and sells you the milk.

Communism: You have two cows. You must take care of them, but the government takes all the milk.

Capitalism: You have two cows. You sell one and buy a bull. Your herd multiplies, and the economy grows. You sell them and retire on the income.

Enron Capitalism: You have two cows. You sell three of them to your publicly listed company, using letters of credit opened by your brother-in-law at the bank, then execute a debt-equity swap with an option so that you get all four cows back, with a tax exemption for five cows. The milk rights of the six cows are transferred through an intermediary to a Cayman Island company secretly owned by the majority shareholder who sells the rights to all seven cows back to your listed company. The Enron annual report says the company owns eight cows, with an option on one more.

Quelle: Swartz, M. 2003: Power Failure. 350. New York (Doubleday)

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